Wohnen im Alter

Wohnen im Alter und ein barrierefreies Wohnen. Für viele Senioren spielen diese beiden Aspekte eine wichtige Rolle, weil sie nach einem Rückzugsort Ausschau halten, an dem sie sich wohlfühlen.

In dem folgenden Beitrag erfahren Sie, welche Wohnformen Sie im Alter wählen können, was sich hinter dem Begriff barrierefreies Wohnen verbirgt und wie Sie die Suche nach einer geeigneten Immobilie in Köln und Umgebung mit einem professionellen Immobilienmakler optimal gestalten.

Wohnen im Alter: Welche Wohnformen gibt es im Alter?

Das Wohnen im Alter kann sich für Sie in vielfältiger Form gestalten. Zu einem großen Teil hängt Ihre zukünftige Wohnsituation von Ihrem Gesundheitszustand ab.

Sind Sie im Alter nicht rüstig, kommt eine Pflege durch Angehörige oder durch spezialisierte Betreuungskräfte im Rahmen einer Intensivpflege in Betracht. Dies gilt bei Pflegebedürftigkeit. Geht es Ihnen gesundheitlich besser, und möchten Sie nicht allein in Ihrer Wohnung leben, lässt sich das Wohnen im Alter z. B. durch den Umzug in eine Senioren-WG regeln.

Die Wohnformen, die das Wohnen im Alter möglich machen, sind:

Wohnen in vertrauter Umgebung

Beim Wohnen in vertrauter Umgebung – als ambulantes Wohnen bezeichnet – kann die Person in den eigenen vier Wänden leben bleiben. Dies ist möglich, wenn die Selbstversorgung gewährleistet ist. Das bedeutet, Sie sind gesundheitlich fit und fühlen sich noch dazu in der Lage, Ihren Haushalt und Ihre täglichen Besorgungen selbst in die Hand zu nehmen. Wohnen Ihre Kinder in unmittelbarer Nähe, können diese in die Erledigung der Aufgaben einbezogen werden.

Können beide Alternativen nicht ergriffen werden, kann ein ambulanter Pflegedienst die notwendigen Aufgaben einer ausreichenden Versorgung übernehmen. Je nachdem, wie Sie den Pflegedienst beanspruchen, können Sie eine stundenweise Betreuung oder eine Rundumbetreuung vereinbaren.

Das Wohnen im Alter und in vertrauter Umgebung kann flexibel gestaltet werden. Eine Form sieht z. B. vor, dass Sie für eine kurze Zeit in die stationäre Pflege aufgenommen werden. Stationäre Pflege heißt, Sie kommen in Kurzzeitpflege oder Sie werden für einen vorübergehenden Zeitraum in einer Seniorenresidenz untergebracht.

Wohnen mit den Kindern

Wohnen die Kinder z. B. im zweiten Obergeschoss eines Zweifamilienhauses, kann den Eltern ebenfalls ein überwiegend selbstständiges Leben ermöglicht werden. Dies kann natürlich in der Weise geschehen, dass die Kinder mit im Haus der Eltern leben oder diese bei sich aufnehmen. Die Eltern können sich hierdurch den Vorteil zunutze machen, dass sie sich in vertrauter Umgebung befinden und täglich mit vertrauten Gesichtern zu tun haben.

Stationäres Wohnen mit intensiver Pflege

Das stationäre Wohnen bietet vielen Menschen Vorteilen, die beim Wohnen im Alter auf Unterstützung von außen angewiesen sind. Durch die intensive Pflege wird den Menschen der soziale Kontakt zu anderen Menschen ermöglicht. Sie erhalten eine Rundumbetreuung und können diverse Freizeitangebote in Anspruch nehmen.

Leben in einer Senioren-WG

Das Leben in einer Senioren-WG ist vergleichbar mit dem Leben in einer Studenten-WG. Jeder Bewohner bekommt ein eigenes Zimmer, in das er sich zurückziehen kann. Bad, Küche und Wohnzimmer sind die Orte, an denen alle Bewohner zusammen kommen können. Hinsichtlich der laufenden Kosten für Miete, Strom und den Einkauf, treffen die Mitglieder einer Senioren WG eine Vereinbarung, mit der alle leben können.

Das Leben in einem Mehrgenartionenhaus

Leben in einem Mehrgenerationenhaus in Köln und Umgebung bedeutet, dass drei Generationen unter einem Dach leben. Diese Form von Wohnen im Alter bringt viele Vorteile mit sich. Die Großeltern fühlen sich nicht allein und können die Betreuung der Enkel übernehmen, wenn die Eltern tagsüber arbeiten.

Als Ausgleich für ihre Unterstützung helfen die Eltern den Großeltern bei der Erledigung ihrer täglichen Haushaltspflichten. Je nachdem, wie die Immobilie gestaltet ist, kann dabei jede Generation einen eigenen Wohnbereich als Rückzugsort beanspruchen. Küche und Wohnzimmer werden dann als die Räume auserkoren, in denen sich die komplette Familie treffen kann.

Wenn sich die Menschen gut verstehen, müssen die einzelnen Bewohner eines Mehrgenartionenhauses nicht zwingend derselben Familie angehören.

Was bedeutet barrierefreies Wohnen?

Ein barrierefreies Wohnen ist für Menschen, die eine körperliche Einschränkung haben, ein wichtiger Faktor. Sie möchten nicht auf Ihre Selbstständigkeit verzichten und den Komfort der eigenen Wohnung genießen.

Dafür ist es notwendig, dass die Zugänge zum Haus und zu einigen Räumen barrierefrei gestaltet werden. Sitzen Sie z. B. im Rollstuhl, können kleinere Stufen durch das Anbringen einer Rampe überbrückt werden. Um in dem Inneren der Wohnung von dem ersten in den zweiten Stock zu gelangen, bietet sich z. B. der Einbau eines Treppenlifts an. Bedenken Sie als weiteren Faktor, dass Sie die Alltagsgegenstände in allen Räumen erreichen und Balkone oder Terrassen so gestaltet werden, dass Sie die Orte ohne Bemühen und allein erreichen.

Welche Unterstützung erhalten Sie in Köln und Umgebung von einem professionellen Immobilienmakler?

Ein professioneller Makler – wie z. B. Lützenkirchen Immobilien – unterstützt Sie jetzt bei der Suche nach der passenden Immobilie für später. Unabhängig davon, ob Sie eine Wohnung für das Alter suchen oder sich für barrierefreies Wohnen interessieren, setzt der Makler sich mit Engagement und Kompetenz bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie für Sie ein.

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